Asiatische Marken – Emulator-Lösungen
Japanische und koreanische Hersteller setzen auf vielfältige Wegfahrsperren- und Lenkradschloss-Systeme – von klassischen Transponder-Lösungen bis hin zu modernen Smart-Key-Systemen. Wir integrieren Emulatoren für IMMO- und ESCL-Defekte professionell und verifizieren die Funktion im gesamten Steuergeräte-Netzwerk.
Toyota / Lexus
Toyota setzt seit 2004 auf das Smart Key System und nutzt über die Fahrzeuggenerationen hinweg verschiedene Transponder-Technologien: 4C, 4D, 8A und seit neueren Modellen das H-System. Lexus verwendet identische Plattformen.
IMMO-Lösungen – 2 Systeme unterstützt
4C Transponder-System (ältere Modelle): Festcode-Transponder mit magnetischer Kopplung an der Zündschloss-Antenne. Emulation des Transponder-Signals gegenüber dem IMMO-ECU.
2-Byte System: Erweiterte Challenge-Response-Authentifizierung. Der Emulator übernimmt die Kommunikation zwischen Transponder-Antenne und Motorsteuergerät.
ESCL-Emulator (LIN-Bus)
Kommunikation: LIN-Bus-basiertes elektronisches Lenkradschloss. Identisches System wie bei Subaru – gleicher Emulator einsetzbar.
Emulation: Der Emulator simuliert die Entriegelungsmeldung des Lenkradschlosses und die periodischen Status-Nachrichten auf dem LIN-Bus.
Betroffene Modelle:
Transponder-Generationen: 4C (Festcode, bis ca. 2003), 4D (Rolling Code, 2003–2012), 8A (AES-Verschlüsselung, ab 2012). Die Emulator-Lösung muss zum jeweiligen Transponder-Typ passen – eine 4C-Emulation funktioniert nicht bei einem 4D-System.
Subaru
Subaru teilt sich die ESCL-Plattform mit Toyota (LIN-Bus). Die IMMO-Systeme sind eigenständig, aber technisch eng verwandt mit dem Toyota-Konzern.
IMMO-Lösungen – 2 Systeme unterstützt
Subaru nutzt Transponder-basierte Wegfahrsperren mit K-Line-Kommunikation (ältere Modelle) und CAN-Bus (ab ca. 2010). Beide Protokolle werden emuliert.
ESCL-Emulator (LIN-Bus)
Identisches LIN-Bus-Lenkradschloss wie bei Toyota. Der Emulator ersetzt das defekte Modul und meldet den korrekten Entriegelungsstatus.
Betroffene Modelle:
Hyundai / Kia
Hyundai und Kia setzen auf das SMARTRA-System (Smart Transponder Amplifier) in Kombination mit einer separaten IMMO-Box. Der Transponder PCF7936 (Hitag2) ist bei beiden Marken weit verbreitet. Mit 5 IMMO-Lösungen und einem ESCL-Emulator bieten wir eine sehr gute Abdeckung dieser Plattform.
IMMO-Lösungen – 5 Systeme unterstützt
SMARTRA-System: Der Smart Transponder Amplifier empfängt das Transpondersignal und leitet es an die IMMO-Box weiter. Bei defektem SMARTRA oder IMMO-Box übernimmt der Emulator die Authentifizierung gegenüber dem ECU.
Transponder: PCF7936 (Hitag2) – Rolling-Code-basiert, verschlüsselte Kommunikation zwischen Transponder und IMMO-Box.
Protokolle: K-Line (ältere Modelle), CAN-Bus (ab ca. 2010), CAN-FD (neueste Generation).
ESCL-Emulator
Hyundai/Kia verbaut bei vielen Modellen ab 2010 ein elektronisches Lenkradschloss. Der Emulator simuliert die korrekte Kommunikation gegenüber dem Body Controller und dem ECU.
Betroffene Modelle (Hyundai + Kia):
Honda
Honda setzt auf ein proprietäres IMMO-System mit enger Kopplung zwischen Schlüssel-Transponder und ECU. Mit 4 IMMO-Lösungen decken wir die gängigen Honda-Plattformen ab – plus eine spezielle ESCL-Lösung für Honda-Motorräder.
IMMO-Lösungen – 4 Systeme unterstützt
Honda nutzt verschiedene IMMO-Generationen: von einfacher Transponder-Authentifizierung (ältere Modelle) bis hin zu verschlüsselter Challenge-Response-Kommunikation (ab 2012). Der Emulator ersetzt die Schlüssel-Authentifizierung gegenüber dem Motorsteuergerät.
Honda Motorrad – ESCL (HLSS-5)
Honda-Motorräder mit elektronischem Lenkschloss (HISS – Honda Ignition Security System) nutzen das HLSS-5-Modul. Der ESCL-Emulator simuliert die Entriegelungsmeldung für die Startfreigabe.
Betroffene PKW-Modelle:
Mitsubishi
Mitsubishi bietet mit 9 unterstützten IMMO-Lösungen die beste Abdeckung unter den asiatischen Herstellern. Die Systeme reichen von einfacher Transponder-Erkennung bis hin zu verschlüsselter Kommunikation mit separatem IMMO-Modul.
IMMO-Lösungen – 9 Systeme unterstützt
Mitsubishi verwendet verschiedene IMMO-Generationen über die Fahrzeugplattformen hinweg. Die hohe Anzahl unterstützter Systeme ergibt sich aus den unterschiedlichen ECU-Typen und Kommunikationsprotokollen (K-Line, CAN-Bus) der verschiedenen Modelljahre und Motorisierungen.
Einsatzbereich: ECU-Tausch bei defektem Motorsteuergerät, Datenverlust nach Steuergeräte-Reparatur, verlorene oder nicht mehr anlernbare Schlüssel.
Betroffene Modelle:
Suzuki
Suzuki setzt auf kompakte IMMO-Systeme mit 5 unterstützten Varianten. Die Systeme sind oft in das Kombiinstrument integriert – der Emulator ersetzt die IMMO-Kommunikation zwischen Kombiinstrument und ECU.
IMMO-Lösungen – 5 Systeme unterstützt
Suzuki integriert die Wegfahrsperre häufig in das Kombiinstrument statt in ein separates IMMO-Modul. Bei einem ECU-Tausch oder Defekt des Kombiinstruments muss der Emulator die Authentifizierung auf dem entsprechenden Bus-System (K-Line oder CAN) übernehmen.
Betroffene Modelle:
Weitere asiatische Hersteller
Isuzu – 3 IMMO-Lösungen
D-Max, Mu-X, Trooper. Isuzu nutzt eigenständige IMMO-Systeme mit K-Line- und CAN-Bus-Kommunikation.
Daihatsu – 1 IMMO-Lösung
Transponder-basierte Wegfahrsperre. Daihatsu teilt sich die Plattform teilweise mit Toyota.
Ssangyong – 1 IMMO-Lösung (K-Line)
Tivoli, Korando, Rexton. K-Line-basierte IMMO-Kommunikation zwischen Schlüsselmodul und ECU.
Chinesische Hersteller – 6 IMMO-Lösungen
Verschiedene chinesische Fahrzeugmarken mit unterschiedlichen IMMO-Systemen. Kontaktieren Sie uns mit den Fahrzeugdaten – wir prüfen die Kompatibilität.
Ablauf der Emulator-Integration
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